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DRK - Zentren für Gesundheit und Familie

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Neuigkeiten aus den DRK-Zentren für Gesundheit und Familie

03.06.2026 08:51 ( 12 x gelesen )

Katja Mast ist neue Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerks

Berlin, 28. Mai 2026: Katja Mast, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin, wurde in der Sitzung des Kuratoriums des Müttergenesungswerks (MGW) einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Sie übernimmt damit den Vorsitz von Svenja Stadler, MdB, die nach über 6 Jahren diese verantwortungsvolle Aufgabe abgibt.

„Es ist mir ein Herzensanliegen. Gerade Mütter und pflegende Angehörige leisten Unglaubliches im Alltag. Das Müttergenesungswerk ist seit Jahrzehnten ein starker Schutzschirm für diejenigen, die in unserer Gesellschaft eine große Aufgabe stemmen – nämlich im Privaten als Rückgrat unserer Familien,“ erklärt Katja Mast, die neue Kuratoriumsvorsitzende. „Wer tagtäglich alles für andere gibt, kann irgendwann ausbrennen. Sorgearbeit, Beruf und Alltag dauerhaft unter einen Hut zu bekommen, hinterlässt auch Spuren an der eigenen Gesundheit. Für mich ist klar: Gerade jene, die sich um andere kümmern, brauchen unsere Solidarität – unabhängig vom Geldbeutel.“

Das Müttergenesungswerk bzw. die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk ist eine mittlerweile 76 Jahre alte gemeinnützige Stiftung. Einst gegründet von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten. Heuss-Knapp sah die Not der Mütter nach dem Krieg, erlebte die nachhaltige Wirkung von spezifischen Kurmaßnahmen für diese Frauen und erkannte, dass dies bundesweit und mit einem gesetzlichen Anspruch dauerhaft gesichert werden sollte – zum Schutz der Gesundheit. 2026, ein Dreivierteljahrhundert später, hat sich viel geändert. Eines jedoch nicht: Der unermüdliche Einsatz für Sorgearbeit Leistende.

Gute Rahmenbedingungen zu schaffen, gehört auch zu Katja Masts Berufung. Mast ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages und seit 2025 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Neben ihrem Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen für alle Bürger*innen engagiert sie sich auch aktiv für die Stärkung von Familien und Geschlechtergerechtigkeit. Als Mutter von zwei Kindern und Tochter einer Alleinerziehenden, bringt sie viele persönliche Erfahrungen mit, die ihre Verbundenheit mit den Anliegen des Müttergenesungswerks und ihre Motivation prägen.



12.05.2026 08:23 ( 107 x gelesen )

Herzlichen Glückwunsch, Sie sind statistisch überlastet

Müttergenesungswerk fordert politischen Kurswechsel mit Kampagne "Mütter auf die Eins!"

 

Jede vierte Mutter in Deutschland benötigt aktuell eine stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme – gleichzeitig wird genau in diesem Bereich gespart.

Zum Muttertag startet das Müttergenesungswerk die Kampagne „Mütter auf die Eins!“ und fordert einen politischen Kurswechsel in der Gesundheits- und Sozialpolitik.

 

Maßnahmen der Kampagne:

  • Care-Manifest: Forderungen und Lösungsansätze für politische Verbindlichkeit → Jetzt unterzeichen!
  • Muttertags-Wunschliste: Was wünschen sich Mütter wirklich zum Muttertag? Alle gesammelten Wünsche werden im Herbst an die Politik übergeben → Jetzt Wunsch eintragen!
  • Care-Report: Was wäre deine Sorgearbeit wert, wenn man sie bezahlen würde? → Mit dem Care-Rechner kannst du deinen Wert ausrechnen lassen.
  • Social Media Aktionen: Aufklärung und Aufmerksamkeit → Jetzt reinschauen
  • Zahlen und Fakten: Live-Ticker und weitere interessante Zahlen und Fakten 

 

 

 



21.04.2026 10:39 ( 290 x gelesen )

Stellungnahme des MGW zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Versorgungsstruktur wird weiter begrenzt und in der Existenz bedroht

20.04.2026

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat am Freitag einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) vorgelegt.

Die Neuregelung der GKV-Ausgaben betrifft nicht nur Versicherte, sondern auch Leistungserbringer. Als anerkannte Einrichtungen des Müttergenesungswerks zählen unsere DRK-Zentren für Gesundheit und Familie auf Amrum, Pellworm und in Plön zu den gemeinnützigen Kliniken im Bereich der Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Väter. Der finanzielle Spielraum ist bereits knapp. Die Versorgungsstruktur wird durch die Vorschläge des Referentenentwurfs weiter begrenzt und in der Existenz bedroht.

Obwohl die Beschränkung der GKV-Ausgaben einen umfassenden Sachverhalt mit weitreichenden Konsequenzen betrifft, hatten Organisationen kaum Zeit, darauf zu reagieren. Bis gestern, 9 Uhr wurden Verbände und Organisationen um ihre Stellungnahme gebeten. Am Nachmittag sollte eine Erläuterung des Referentenentwurfs erfolgen.

Das Müttergenesungswerk, zu dessen Netzwerk unsere Kliniken zählen, hat zum Referentenentwurf des BMG Stellung genommen:



14.04.2026 15:25 ( 301 x gelesen )

Magische Sonnenaufgänge über unserer Kurklinik in Plön

 

Ein besonderer Start in den Tag: Am 9. April 2026 zeigte sich der Himmel über unserer Mutter-/Vater-Kind-Klinik in Plön in den Morgenstunden von seiner schönsten Seite. Leuchtende Rot- und Orangetöne spiegelten sich im Wasser und tauchten die ruhige Umgebung in eine warme, fast magische Stimmung.

 

Dieser beeindruckende Sonnenaufgang erinnert uns daran, wie wertvoll Momente der Ruhe und Erholung sind – genau das, was wir unseren großen und kleinen Gästen während ihrer Kur ermöglichen möchten. Ein Tag, der so beginnt, kann nur gut werden.

 

 

 

Foto: Mirja Priester



02.04.2026 09:00 ( 430 x gelesen )

Warum Gesundheit auch eine Frage der Gleichberechtigung istSymbolbild Ungleichgewicht zwischen Männer und Frauen. Frau und Mann auf Waage. Frau tiefer.

Gesundheit ist kein Zufall – sie hängt stark davon ab, wie wir leben, arbeiten und Verantwortung tragen. Für Eltern bedeutet das: Wer im Alltag mehr Sorgearbeit übernimmt, trägt oft auch ein höheres gesundheitliches Risiko.
 

Ungleich verteilt – auch die Belastung

Sorgearbeit ist ein zentraler Faktor für Gesundheit. Gleichzeitig ist sie in vielen Familien ungleich verteilt. Besonders Mütter übernehmen häufig den größeren Anteil an Betreuung, Organisation und emotionaler Verantwortung.

Diese ungleiche Verteilung wirkt sich direkt auf die Gesundheit aus – denn Mehrfachbelastungen, Zeitdruck und hohe Erwartungen erhöhen das Risiko für körperliche und psychische Beschwerden.
 

Gesundheit braucht faire Rahmenbedingungen

Gesundheit entsteht nicht nur durch individuelles Verhalten, sondern auch durch gesellschaftliche Strukturen. Dazu gehören:

  • die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Zugang zu Gesundheitsangeboten
  • und die Anerkennung von Sorgearbeit

Fehlen hier passende Rahmenbedingungen, wird es für viele Eltern schwer, langfristig gesund zu bleiben.



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